Auf der Mailänder Designwoche wurde ein stapelbarer Hocker mit Keilzapfen präsentiert. Besuchende testeten Klang beim Aneinanderschlagen, staunten über Gewicht und Griffkomfort. Die Geschichte lokaler Eiche wurde zur Gesprächseröffnung, Kontakte zu Händlerinnen folgten, und Bestellungen finanzierten die nächste, noch mutigere, materialbewusste Entwicklungsrunde im Studio.
Wenn Textil- und Glasstudio gemeinsame Tische entwerfen, entstehen neue Materialdialoge. Wellenförmige Gewebe unter gehärtetem Glas brechen Licht, legen Farben als Schichten an. Beide Werkstätten lernen voneinander, teilen Lieferketten, reduzieren Ausschuss. Kundinnen spüren die geteilte Freude und erhalten Stücke, die sonst niemand herstellen könnte, präzise, poetisch und belastbar.
Eine offene Umfrage zu einem neuen Regal brachte überraschend klare Wünsche: weniger Tiefe, stabilere Wandhaken, sanftere Kanten. Der Prototyp wanderte eine Woche lang durch Wohnungen, Feedback wurde dokumentiert. Das finale Produkt bedankt sich sichtbar, nennt Mitwirkende und lädt zu weiterer Teilnahme über Newsletter, Workshops, Studioführungen und gemeinsame Tests ein.
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